- Cannabinoide
- Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Wirkstoffen, die in der Cannabispflanze vorkommen (Phytocannabinoide) oder im Körper gebildet werden (Endocannabinoide). Zu den bekanntesten pflanzlichen Vertretern zählen THC und CBD.
- Cannabis indica
- Eine der traditionell unterschiedenen Cannabis-Varietäten. Die historische Einteilung in „indica" und „sativa" gilt heute als wenig aussagekräftig, da Wirkung und Inhaltsstoffe vor allem von der jeweiligen Sorte und ihrem Wirkstoffprofil abhängen.
- Cannabis ruderalis
- Eine wild wachsende, niedrigwüchsige Cannabis-Form, die meist einen geringen THC-Gehalt aufweist. Sie spielt vor allem in der Züchtung eine Rolle, etwa wegen ihres vom Lichtzyklus unabhängigen Blühverhaltens.
- Cannabis sativa
- Botanische Bezeichnung der Hanfpflanze. Aus ihr werden sowohl Faser- und Nutzhanf als auch medizinisch genutzte Sorten gewonnen; entscheidend für die medizinische Verwendung ist das jeweilige Wirkstoffprofil.
- CB1-/CB2-Rezeptoren
- Zwei wichtige Bindungsstellen des Endocannabinoid-Systems. CB1-Rezeptoren finden sich überwiegend im zentralen Nervensystem, CB2-Rezeptoren vor allem auf Zellen des Immunsystems. Cannabinoide können an diese Rezeptoren binden.
- CBD (Cannabidiol)
- Ein nicht berauschendes Cannabinoid der Hanfpflanze. CBD wirkt nicht psychoaktiv im Sinne eines Rauschzustands; mögliche medizinische Anwendungen sind Gegenstand laufender Forschung.
- CBG (Cannabigerol)
- Ein Cannabinoid, das als Vorstufe anderer Cannabinoide gilt und in reifen Pflanzen meist nur in geringen Mengen vorkommt. Seine möglichen Wirkungen werden derzeit untersucht.
- CBN (Cannabinol)
- Ein Cannabinoid, das überwiegend durch Abbau von THC entsteht, etwa bei längerer Lagerung. Es ist nur schwach psychoaktiv; seine Effekte sind wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.